
Die Leseforschung (Science of Reading) bündelt Jahrzehnte an Studien - Kognitionswissenschaft, Unterrichtsforschung, Hirnbildgebung - und zeigt, wie Kinder wirklich lesen lernen. Sie stellt Buchstaben-Laut-Zuordnung, phonologische Bewusstheit, Leseflüssigkeit, Wortschatz und Leseverständnis in den Mittelpunkt des Unterrichts, statt Wörter anhand der Bilder raten zu lassen. Readigo macht aus dieser Forschung tägliche Übung zu Hause.
Über fünfzig Jahre Forschung aus Kognitionspsychologie, Neurowissenschaft und Linguistik dazu, wie das Gehirn lesen lernt. Das Ergebnis ist eindeutig: Lesen ist keine natürliche Fähigkeit wie Sprechen. Es muss gelehrt werden - über Buchstaben-Laut-Zuordnung, lautes Lesen und sofortiges Feedback. Auf diesen Grundsätzen ist Readigo gebaut.
Eine Meta-Analyse der US-Regierung über mehr als 100.000 Studien benannte fünf Säulen, die jedes wirksame Leseprogramm braucht. Readigo trainiert alle fünf.
Die einzelnen Laute in gesprochenen Wörtern heraushören. Readigo erkennt, an welchem Laut dein Kind hängen bleibt, und gibt gezielte Übungen dazu.
Die Verbindung zwischen Buchstaben und Lauten. Igo markiert Wörter, die dein Kind noch nicht automatisch erliest, und lässt es das Wort noch einmal sagen.
Genau, flüssig und mit Ausdruck lesen. Samuels' Method of Repeated Readings (1979), das wiederholte Lesen, ist das Prinzip, nach dem Igo die Übungseinheiten aufbaut.
Je größer der Wortschatz, desto besser das Verständnis. Die Bibliothek von Readigo ist in Stufen aufgebaut, damit Kinder neuen Wörtern auf dem passenden Level begegnen.
Verstehen, was gelesen wurde. Auf höheren Levels geht Readigo über die Aussprache hinaus und stellt kurze Fragen zum Verständnis.
Strukturierte Leseförderung (Structured Literacy) ist der Ansatz, den die International Dyslexia Association (IDA) als Goldstandard empfiehlt. Die Merkmale: systematischer Aufbau, explizite Vermittlung der Buchstaben-Laut-Zuordnung, aufbauende Wiederholung und sofortiges korrigierendes Feedback. Readigo folgt derselben Logik. Dein Kind liest laut, bekommt zu jedem falsch gelesenen Wort einen genauen Hinweis, wiederholt es, und die Fertigkeit wird automatisch. Kein Raten anhand der Bilder. Keine passiven Zeichentrickfilme.
Das sind keine willkürlichen Zahlen. Jeder Wert sagt direkt voraus, wie gut ein Kind in den ersten Schuljahren lesen wird - belegt durch mehr als 40 Jahre Forschung.
Wird jedes Wort richtig gesagt? Readigo vergleicht, was dein Kind sagt, mit dem Text und erkennt falsch ausgesprochene, ausgelassene und hinzugefügte Wörter. Genauigkeit ist die Grundlage jeder anderen Lesefertigkeit - das National Reading Panel (2000) nennt sie als einen der wichtigsten Vorhersagewerte für das Leseverständnis.
→ Dein Kind liest „house“ als „horse“ - Readigo markiert das und zeigt das richtige Wort.
Klingt das Lesen flüssig? Die Leseflüssigkeit zeigt, ob dein Kind in natürlichen Sinneinheiten liest statt Wort für Wort. Samuels (1979) hat mit seiner Method of Repeated Readings gezeigt, dass Leseflüssigkeit die Brücke ist zwischen dem Erlesen der Wörter und dem Verstehen ihrer Bedeutung.
→ „The… cat… sat…“ - Readigo erkennt stockendes Lesen und schlägt Übungen mit ganzen Satzteilen vor.
Liest dein Kind in natürlichem Tempo? Zu schnell heißt meist: Es hetzt. Zu langsam heißt: Es lautiert die Wörter noch Buchstabe für Buchstabe. Readigo vergleicht mit den Richtwerten für korrekt gelesene Wörter pro Minute, mit denen auch Lesefachkräfte arbeiten.
→ 100 Wörter pro Minute in der 2. Klasse sind normal. 40 sind ein Zeichen, dass mehr Übung nötig ist.
Ist jedes Wort zu verstehen? Die Deutlichkeit erfasst, wie klar dein Kind artikuliert - ob das Gesprochene deutlich genug ist, um bewertet zu werden. Saubere Artikulation gehört zu Ehris Phases of Reading Development: Kinder gehen dabei vom Erlesen Buchstabe für Buchstabe zum sicheren Lesen ganzer Wörter über.
→ „Th“ klingt wie „F“ - Readigo erkennt das und schlägt Übungen zur Aussprache vor.
Dein Kind liest laut, Readigo nimmt die Stimme auf und wertet sie mit einer Spracherkennung aus, die eigens auf Kinderstimmen abgestimmt ist. Der Stimmapparat von Kindern ist kürzer, und ihr Sprechen unterscheidet sich von dem Erwachsener, deshalb reicht eine Standard-Spracherkennung dafür nicht aus. Unsere haben wir mit 1.000+ Familien feinjustiert.
Jede Übungseinheit liefert Werte für alle vier Bereiche - Genauigkeit, Leseflüssigkeit, Lesetempo, Deutlichkeit. Sie entsprechen vier der fünf Säulen des National Reading Panel (2000): Buchstaben-Laut-Zuordnung, phonologische Bewusstheit, Leseflüssigkeit und Wortschatz. Der Schwierigkeitsgrad passt sich von selbst an, entlang Ehris Phases of Reading Development: Die Kleinen üben Laute und Wörter, Kinder in den ersten Klassen arbeiten an der Leseflüssigkeit, ältere an Ausdruck und Leseverständnis. Strukturierte Leseförderung als tägliche Übung - auf Buchstaben-Laut-Regeln aufgebaut, in Stufen, explizit.


Lily opened her eyes and couldn't believe it. Tiny glowing creatures were dancing on her pillow.
So sieht die Bewertung in der App aus - Readigo hebt die Wörter hervor, bei denen dein Kind gestolpert ist, so wie eine Lesefachkraft sie in einem Leseprotokoll markieren würde.
Die Aufnahme wird in der Cloud verarbeitet und direkt nach der Bewertung gelöscht. Keine gespeicherten Aufnahmen. Keine Stimmprofile. Nie.
Warum lautes Lesen mit Feedback so entscheidend ist
der Viertklässler in den USA lesen unter dem Grundniveau
der schwachen Leser in Klasse 1 sind es in Klasse 4 immer noch
häufiger Schulabbruch, wenn ein Kind bis Klasse 3 nicht liest
Meta-Analyse von über 100.000 Studien. Benannte die fünf Säulen des Lesenlernens und bestätigte lautes Lesen mit Feedback als einen der wirksamsten Wege zu mehr Leseflüssigkeit.
Klassische Studie: Wiederholtes lautes Lesen desselben Abschnitts baut Leseflüssigkeit auf, die sich auf neue Texte überträgt. Das Grundprinzip, nach dem Igo die Übungseinheiten aufbaut.
Kinder, die gut lesen, lesen mehr - und der Abstand zwischen starken und schwachen Lesern wächst jedes Jahr. Frühes Feedback durchbricht diesen Kreislauf.
69 % der Viertklässler in den USA lesen unter dem Grundniveau. Ein stärkeres Argument für frühe Förderung braucht es nicht.
Die Forschung ist eindeutig: Unterricht auf Basis der Buchstaben-Laut-Zuordnung plus lautes Lesen mit korrigierendem Feedback bringt bei Leseanfängern die besten Ergebnisse. Das National Reading Panel (2000) stellte fest, dass explizite, systematische Buchstaben-Laut-Vermittlung die Lesefertigkeit von Kindern deutlich verbessert. Samuels (1979) zeigte, dass wiederholtes lautes Lesen mit Feedback den Zuwachs an Leseflüssigkeit verdoppeln kann. Stanovich (1986) prägte den Begriff Matthäus-Effekt - Kinder mit viel Leseübung von Anfang an ziehen davon, Kinder ohne fallen jedes Jahr weiter zurück. Apps, in denen Kinder tippen, wischen und Animationen anschauen, überspringen genau den Teil, der zählt: Das Kind spricht, wird gehört und bekommt Wort für Wort Feedback.
Readigo bringt diesen Ansatz auf dein Handy. Statt auf einen Nachhilfetermin zu warten oder müde Eltern ums Zuhören zu bitten, übt dein Kind mit einem geduldigen Lesecoach, der immer da ist - ausgerichtet an strukturierter Leseförderung und erprobt mit 1.000+ Familien.
“In 3 Wochen kam Max vom Silben-Lautieren zum Lesen mit echter Betonung. Worauf seine Lehrerin seit Monaten gedrängt hatte - ist endlich passiert.”
Readigo wurde gemeinsam mit Lehrkräften aus der Grundschule sowie Logopädinnen und Logopäden entwickelt.
Über fünfzig Jahre Forschung aus Kognitionspsychologie, Neurowissenschaft und Linguistik dazu, wie Kinder lesen lernen. Das National Reading Panel (2000) hat sie auf fünf Säulen verdichtet: phonologische Bewusstheit, Buchstaben-Laut-Zuordnung, Leseflüssigkeit, Wortschatz und Leseverständnis. Wirksamer Unterricht ist explizit und systematisch - kein Raten anhand von Bildern.
Ja. Readigo basiert auf strukturierter Leseförderung - demselben Ansatz, den die International Dyslexia Association empfiehlt. Dein Kind liest laut, Igo markiert jedes falsch gelesene Wort in Echtzeit, und der Schwierigkeitsgrad folgt Ehris Phases of Reading Development. Jede Übungseinheit: auf Buchstaben-Laut-Regeln aufgebaut, explizit und mit Feedback.
Die zentralen Arbeiten: die Meta-Analyse des National Reading Panel (2000) über 100.000+ Studien, Samuels' Method of Repeated Readings (1979), Stanovichs Matthew Effects in Reading (1986), Ehris Phases of Reading Development und die Normwerte für Leseflüssigkeit von Hasbrouck & Tindal. Alle sind oben im Abschnitt Forschung zitiert.
Die meisten Lese-Apps machen ein Spiel aus Tippen, Wischen und Animationen anschauen. Readigo lässt dein Kind laut lesen und hört Wort für Wort zu - der einzige Mechanismus, der laut Forschung (NRP 2000, Samuels 1979) die Leseflüssigkeit wirklich aufbaut. Dieselben Säulen wie in der Schule, als tägliche Übung zu Hause.
Ja. Das National Reading Panel (2000) hat 38 Studien zur Buchstaben-Laut-Vermittlung ausgewertet: Explizite, systematische Lautiermethoden schneiden deutlich besser ab als die Ganzwortmethode oder das Raten anhand von Bildern - in jeder Klassenstufe und bei jedem Lesertyp, auch bei Kindern mit Leseschwierigkeiten und bei Kindern, die Englisch als Zweitsprache lernen.
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