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Elternsprechtag in der Grundschule: 12 Fragen zum Lesen an die Lehrkraft

Von Readigo-Redaktion · 2026-10-21 · 11 Min. Lesezeit

Kurz gesagt

Nimm zum Elternsprechtag eine Beobachtung von zu Hause mit, am besten eine Minute lautes Lesen mit gezählten Wörtern, und markier auf deinem Zettel die drei Fragen, die dir am wichtigsten sind. Frag, wo dein Kind beim Lesen gerade steht und woran die Lehrkraft das festmacht, ob es beim genauen Lesen, beim Tempo oder beim Verstehen hakt, welche Lesetests und welche Förderung es gibt und was ihr zu Hause bis zum Halbjahreszeugnis üben sollt. Geh erst, wenn klar ist, wer was bis wann tut und wann ihr wieder miteinander sprecht.

Elternsprechtag, Lernentwicklungsgespräch, KEL-Gespräch: was wann stattfindet

Der Elternsprechtag ist ein Termin, an dem Lehrkräfte die Eltern ihrer Schülerinnen und Schüler zu kurzen Einzelgesprächen über Leistungsstand und Entwicklung des Kindes einladen. In der Grundschule sprichst du meist mit der Klassenlehrkraft, und die Termine sind eng getaktet. Wann er stattfindet, legt jede Schule selbst fest, oft vor dem Halbjahreszeugnis. Das gibt es 2027 in den meisten Bundesländern Ende Januar, in Nordrhein-Westfalen und Bayern im Februar. Ein Gespräch im November lässt also noch gut zwei Monate, um etwas zu verändern. Je nach Land und Schule heißt das Gespräch anders, und nicht überall ist dein Kind dabei: - Elternsprechtag oder Elterngespräch heißt es an den meisten Grundschulen in Deutschland. Ob das Kind mitkommt, entscheidet die Schule. Steht in der Einladung nichts dazu, frag nach. - Lernentwicklungsgespräch (LEG) heißt es in Bayern. Dort kann die Grundschule das Zwischenzeugnis in den Jahrgangsstufen 1 bis 3 durch ein dokumentiertes Lernentwicklungsgespräch ersetzen, seit dem Schuljahr 2020/2021 auch das Jahreszeugnis der Jahrgangsstufen 1 und 3. - KEL-Gespräch (Kind, Erziehungsberechtigte, Lehrperson) heißt es an vielen Volksschulen in Österreich. Das Schulunterrichtsgesetz sieht für die Volksschule regelmäßige Gespräche zwischen Lehrperson, Eltern und Kind vor, in denen Leistungsstärken, Leistungsstand und gegebenenfalls Fördermaßnahmen besprochen werden (§ 19 Abs. 1a SchUG), dazu zwei Sprechtage im Schuljahr. Der Leitfaden des Bildungsministeriums von 2016 setzt ein KEL-Gespräch pro Semester an, kurz vor Semesterschluss, und lässt das Kind selbst vorstellen, was es erreicht hat. - Elterngespräch oder Zeugnisgespräch heißt es in der Schweiz. Im Kanton Zürich findet es nach Angaben des Kantons in der Regel zwischen Lehrperson und Eltern statt, teilweise zusammen mit dem Kind. Ist dein Kind dabei, geht ihr die Fragen vorher gemeinsam durch, und es darf selbst sagen, was ihm beim Lesen leichtfällt und was schwer. Für Punkte, die du nicht vor deinem Kind besprechen willst, bitte um einen eigenen Termin.

Demo

Was die App bei einem kurzen Text hört

Die Demo startet von selbst. Der Text leuchtet Wort für Wort auf, so wie die App einem Kind beim lauten Lesen folgt. Wo das Kind stockt, geht es langsamer weiter. So folgt Readigo deinem Kind auch bei den deutschen Geschichten in der App.

Hört zu

Der Fuchs Milo fand einen roten Papierdrachen, der hoch in der alten Eiche feststeckte, und zog daran, bis er sich löste.

Schwierige Wörter werden orange markiert.

Vorher zu Hause: eine Minute laut lesen und mitzählen

Die Lehrkraft hört dein Kind in der Schule lesen, du hörst es zu Hause. Beides zusammen ergibt ein Bild, aber nur, wenn du mehr mitbringst als „Es liest nicht gern“. Am meisten hilft eine Zahl, die die Lehrkraft einordnen kann. Die Lesedidaktik hat dafür das Lautleseprotokoll: Dein Kind liest eine Minute lang einen unbekannten Text laut, du liest mit und markierst die Fehler. BiSS-Transfer beschreibt es für die Klassen 2 bis 10. 1. Nimm einen Text, den dein Kind noch nicht kennt und der etwa zur Klassenstufe passt, zum Beispiel eine Seite aus einem Erstlesebuch der passenden Lesestufe oder ab der 3. Klasse aus einem Kinderroman. 2. Stell die Stoppuhr auf 60 Sekunden und lass dein Kind in seinem gewohnten Tempo laut lesen. Korrigiere währenddessen nicht. 3. Markiere falsch gelesene, ausgelassene, umgestellte und ersetzte Wörter. Was dein Kind selbst korrigiert und was es wiederholt, zählt nicht als Fehler. 4. Gelesene Wörter minus Fehler ergeben die richtig gelesenen Wörter pro Minute (WpM). Rechne die Genauigkeit gleich mit: richtig gelesene Wörter geteilt durch alle gelesenen Wörter. 5. Miss an zwei oder drei Tagen mit verschiedenen Texten und schreib die Werte mit Datum auf. Zum Einordnen: Laut ISB Bayern lesen durchschnittliche Kinder am Ende der 2. Klasse etwa 80–90 WpM richtig, am Ende der 4. Klasse etwa 130–140 WpM. Rund 100 WpM bei etwa 95 % Genauigkeit gelten nach Rosebrock und Nix (2008) als Übergang zum flüssigen Lesen. Das sind Orientierungswerte, keine amtlichen Normen, und sie gelten für das Schuljahresende. Im November liegt die Erwartung entsprechend niedriger. Die Tabelle mit Rechner rechnet den Zeitpunkt im Schuljahr mit ein, die ausführliche Anleitung steht unter Lesegeschwindigkeit zu Hause messen. Notier dir dazu ein paar Beobachtungen, möglichst mit Beispielen: - An welchen Wörtern bleibt dein Kind hängen? Lange Wörter, Wörter mit sch, ei oder ie, Wörter mit Dehnungs-h? - Rät es Wörter vom Anfangsbuchstaben aus? - Kann es nach einer Seite erzählen, was passiert ist? - Wie lange hält es durch, und wie laufen die Lesehausaufgaben? - Was liest es freiwillig: Comics, Sachbücher, gar nichts? Frag auch dein Kind, was ihm beim Lesen in der Schule leichtfällt und was schwer. Im KEL-Gespräch ist das ohnehin der Anfang. Eine zweite Quelle hast du, wenn dein Kind mit Readigo übt. Das ist eine iOS-App für Kinder von 6 bis 12 Jahren, die zuhört, wenn ein Kind laut liest. Sie bewertet jeden laut gelesenen Satz nach Genauigkeit, Leseflüssigkeit, Lesetempo und Deutlichkeit und markiert die Wörter, über die dein Kind gestolpert ist. Den Bericht kannst du in der App jederzeit ansehen. Schreib dir zwei oder drei dieser Wörter auf. Mit den Ergebnissen der Schule vergleichbar sind diese Werte nicht, weil die Texte andere sind. Als konkrete Beobachtung von zu Hause sind sie trotzdem brauchbar. Zwölf Fragen passen selten in einen Sprechtagstermin. Nimm den Zettel mit und fang mit den drei markierten an.

Die 12 Fragen zum Lesen

Die Fragen folgen der Reihenfolge, in der ein Gespräch gut läuft: erst der Stand, dann die Einzelheiten, dann Tests und Förderung, zum Schluss das Üben zu Hause. Hinter jeder steht, was eine brauchbare Antwort enthält. Wo dein Kind steht 1. Wo steht mein Kind beim Lesen, gemessen an dem, was jetzt im Schuljahr erwartet wird? Eine brauchbare Antwort sagt „im Plan“, „knapp darunter“ oder „deutlich darunter“ und bezieht sich auf diesen Zeitpunkt, nicht auf das Jahresende. 2. Woran machen Sie das fest? An einem Lesetest, einem Lautleseprotokoll, an Arbeiten oder an Beobachtungen im Unterricht. Bitte darum, das Material zu sehen. 3. Was kann mein Kind beim Lesen schon gut? Eine konkrete Stärke, an die ihr zu Hause anknüpfen könnt. Genau lesen, Tempo, Verstehen 4. Liest mein Kind die Wörter genau, oder rät es? Kinder, die raten, lesen den Wortanfang und ergänzen den Rest aus dem Sinn. Das braucht eine andere Übung als langsames, genaues Lesen. 5. Ist das Lesetempo ein Thema, und wie schnell liest es ungefähr? Im Deutschen ist das Tempo oft das eigentliche Problem: Viele Kinder lesen richtig, aber so langsam, dass für den Sinn wenig übrig bleibt. 6. Versteht mein Kind, was es liest, auch bei Sachtexten und Arbeitsanweisungen? Ab der 3. Klasse hängt daran mehr als das Fach Deutsch. Lesetests und Förderung 7. Welche Lesetests hat die Klasse gemacht, und was kam bei meinem Kind heraus? Verbreitet sind der Stolperwörter-Lesetest, bei dem die Kinder in einer festen Zeit Sätze lesen und in jedem das Wort durchstreichen, das nicht passt, und das Salzburger Lese-Screening, das als Ergebnis einen Lesequotienten liefert. Frag nach dem Ergebnis, etwa dem Prozentrang oder dem Lesequotienten, und danach, was es für dein Kind bedeutet. In der 3. Klasse kommt in Deutschland VERA-3 dazu, 2027 zwischen dem 12. April und dem 26. Mai. Die Ergebnisse sind vor allem eine Rückmeldung an die Lehrkraft. Frag trotzdem, was sie über dein Kind zeigen. 8. Bekommt mein Kind Förderunterricht beim Lesen? Wie oft, in welcher Gruppengröße, mit welchem Ziel und bei wem. 9. Woran sehen wir beim nächsten Gespräch, ob es vorangeht? Ein Messpunkt, den beide Seiten wiederholen können, zum Beispiel ein Lautleseprotokoll im Februar. Zu Hause 10. Was sollen wir zu Hause üben, mit welchen Texten und wie lange? Eine Fähigkeit, eine Textsorte, eine Zeitangabe. Frag auch nach Büchern, die zur Lesestufe deines Kindes passen. 11. Wie helfe ich, wenn mein Kind an einem Wort hängen bleibt? Gibst du zu Hause dieselbe Hilfe wie die Lehrkraft, etwa Silben schwingen oder den Blick auf die Anlauttabelle, muss dein Kind nicht zwei Wege lernen. 12. Wann sprechen wir wieder, und wie erreiche ich Sie bis dahin? Ein Datum und ein Weg: Mitteilungsheft, E-Mail oder Sprechstunde. In der 1. Klasse verschieben sich die Fragen. Im November lernen Erstklässler noch Buchstaben, und flüssiges Lesen erwartet niemand. Frag dann eher: Welche Buchstaben kennt mein Kind sicher? Kann es kurze Wörter zusammenschleifen? Wie kommt es mit der Fibel zurecht? Eine Zahl für Wörter pro Minute ist im ersten Halbjahr noch nicht sinnvoll. Ab der 3. Klasse lernt dein Kind in den meisten Bundesländern Englisch. Hakt das Lesen dort, ist das eine eigene Frage. Was zu Hause hilft, steht unter Englisch lesen üben in der Grundschule.

Was Lehrkräfte meinen: typische Sätze übersetzt

Lehrkräfte formulieren vorsichtig, im Gespräch wie im Berichtszeugnis. Diese Sätze hörst du oft, und so kannst du nachhaken:

Was die Lehrkraft sagtWas es meist bedeutetWas du fragen kannst
„Liest noch lautierend“Dein Kind spricht ein Wort Laut für Laut und schleift die Laute erst dann zusammen. In der 1. Klasse normal, ab der Mitte der 2. Klasse ein Zeichen, dass das Erkennen von Wörtern noch nicht automatisch läuft.Welche Wörter erkennt es schon auf einen Blick, und wie üben wir das?
„Erliest Wörter silbenweise“Es liest in Silben statt in Lauten. Das ist ein Schritt nach vorn, aber noch langsam.Arbeitet die Klasse mit Silbenbögen, und sollen wir sie zu Hause auch nutzen?
„Lesetempo ausbaufähig“Es liest langsamer, als die Klasse zu diesem Zeitpunkt erwartet. Wie weit es darunter liegt, sagt der Satz nicht.Wie viele Wörter pro Minute liest es ungefähr, und was ist bis zum Sommer ein realistisches Ziel?
„Liest stockend“Pausen mitten im Satz, neue Anläufe bei längeren Wörtern.Liegt es eher an der Genauigkeit oder am Tempo?
„Rät häufig“Es liest den Wortanfang und ergänzt den Rest aus dem Sinn.Soll es Wörter zu Ende lesen, auch wenn es dadurch langsamer wird?
„Liest flüssig, aber ohne Betonung“Tempo und Genauigkeit stimmen, Satzzeichen werden überlesen. Oft läuft das Verstehen nicht ganz mit.Wie sicher versteht es, was es liest?
„Liest sinnentnehmend“Es versteht, was es liest, und kann Fragen zum Text beantworten.Bekommt es Texte, die es noch fordern?
„Braucht beim Lesen noch Unterstützung“Es kommt ohne Hilfe nicht durch die Texte der Klasse. Der Satz ist bewusst unbestimmt.Wobei genau, und bekommt es Förderung?

Fällt ein Satz, den du nicht einordnen kannst, bitte um ein Beispiel aus dem Unterricht. „Können Sie mir zeigen, woran Sie das sehen?“ ist die nützlichste Frage des ganzen Termins. Was hinter Begriffen wie Genauigkeit, Automatisierung und Tempo steckt, erklärt Leseflüssigkeit fördern.

Wenn Förderbedarf im Raum steht

Früh nachzufragen lohnt sich. Im IQB-Bildungstrend 2021 verfehlten im Fach Deutsch je nach Bereich rund 18 bis 30 % der Viertklässlerinnen und Viertklässler in Deutschland die Mindeststandards. Spricht die Lehrkraft von Förderbedarf, LRS oder Legasthenie, geht es um mehr als ein paar Minuten zusätzliche Übung. Kommt ein Kind trotz regelmäßiger Hilfe über Monate kaum voran, sollte es genauer angeschaut werden. Frag dann: - Welche Förderung gibt es an der Schule: Förderunterricht in kleinen Gruppen, einen LRS-Förderkurs? - Kommt ein Nachteilsausgleich in Frage, etwa mehr Zeit bei Arbeiten, oder ein Notenschutz? Was möglich ist, regelt der LRS-Erlass deines Bundeslandes. - Soll die schulpsychologische Beratungsstelle einbezogen werden? Die Diagnose einer Lese-Rechtschreib-Störung stellen die Kinder- und Jugendpsychiatrie, ein Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ) oder eine Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, meist nach Überweisung durch die Kinderarztpraxis. In Österreich gehören Fördermaßnahmen ausdrücklich zu den Themen der regelmäßigen Gespräche in der Volksschule (§ 19 Abs. 1a SchUG). Erste Anlaufstelle außerhalb der Klasse ist die Schulpsychologie. Die Orientierungswerte für die Volksschule stehen unter Lesegeschwindigkeit in der Volksschule. In der Schweiz zählen im Kanton Zürich Standortgespräche zur Prüfung sonderpädagogischer Maßnahmen zu den regulären Elterngesprächen. Ansprechpartner sind neben der Lehrperson die Schulische Heilpädagogin oder der Schulische Heilpädagoge und der Schulpsychologische Dienst. Mehr dazu unter Lesegeschwindigkeit nach Lehrplan 21. Eine Diagnose entsteht nicht am Elternsprechtag. Das Gespräch kann aber den Weg dorthin öffnen. Woran du frühe Anzeichen erkennst und wie sich Legasthenie von langsamem Lesen unterscheidet, steht unter Anzeichen für Legasthenie bei Kindern und Legasthenie oder fehlt nur Übung?.

Nach dem Gespräch: die Wochen bis zum Halbjahreszeugnis

Schreib noch am selben Tag auf, was vereinbart wurde: was die Schule tut, was ihr zu Hause tut, wie oft und bis wann. Sag deinem Kind, was die Lehrkraft an ihm gut fand. Danach kommt der Teil, der am meisten bewirkt, nämlich regelmäßiges lautes Lesen. - Zehn Minuten am Tag, laut, an einem Text, der gelingt. Bei rund 95 % Genauigkeit passt er, darunter ist er zu schwer. - Ein Lautlesetandem zu Hause. Ihr lest denselben Abschnitt halblaut gemeinsam, du führst die Zeile mit dem Finger mit. Bemerkt dein Kind einen Fehler nicht innerhalb weniger Sekunden selbst, sagst du das Wort, und ihr lest weiter. Gibt dein Kind ein Zeichen, liest es allein weiter. Jeden Abschnitt lest ihr so oft, bis er flüssig klingt, mindestens viermal. In einer Studie mit dritten Klassen verbesserten Lautlesetandems, dreimal pro Woche 15 bis 20 Minuten über ein halbes Jahr, Leseflüssigkeit und Textverständnis direkt nach dem Training stärker als normaler Unterricht (Lauer-Schmaltz, Rosebrock und Gold 2014, zusammengefasst von BiSS-Transfer). Untersucht wurde das in Schulklassen. Zu Hause übernimmst du die Rolle, die dort das besser lesende Kind hat. - Ein Messpunkt pro Woche. Ein Lautleseprotokoll, immer am selben Wochentag, jedes Mal mit einem neuen Text. Die Richtung über sechs bis acht Wochen sagt mehr als jeder einzelne Wert. - Vorlesen bleibt. Lies deinem Kind weiter Bücher vor, die es allein noch nicht schafft. Ein Anlass dafür ist der Bundesweite Vorlesetag am 20. November 2026. Für das nächste Gespräch, ob Elternsprechtag im Frühjahr, Lernentwicklungsgespräch oder KEL-Gespräch vor Semesterschluss, bringst du dann eine Reihe von Wochenwerten mit statt eines Eindrucks. Übt dein Kind zwischendurch mit den deutschen Geschichten in Readigo, bringst du die Wörter mit, die Readigo markiert hat und die du dir notiert hast. Bewegt sich trotz täglichen Übens wenig, ist genau das der Befund, über den du mit der Lehrkraft sprechen solltest. Welche Warnzeichen dazugehören und wann Fachleute ins Spiel kommen, steht unter Kind hinkt beim Lesen hinterher?.

Quellen

Häufige Fragen

  • Welche Fragen zum Lesen stelle ich beim Elternsprechtag?

    Frag, wo dein Kind beim Lesen jetzt steht und woran die Lehrkraft das festmacht, ob es beim genauen Lesen, beim Tempo oder beim Verstehen hakt, welche Lesetests es gab, ob es Förderung bekommt und was ihr zu Hause üben sollt. Vereinbart zum Schluss das nächste Gespräch.

  • Was frage ich beim ersten Elternsprechtag in der 1. Klasse zum Lesen?

    In der 1. Klasse geht es noch nicht um Tempo. Frag, welche Buchstaben dein Kind sicher kennt, ob es kurze Wörter zusammenschleifen kann, wie es mit der Fibel zurechtkommt und was ihr zu Hause üben sollt. Wörter pro Minute zu zählen ist im ersten Halbjahr nicht sinnvoll.

  • Soll mein Kind zum Elternsprechtag mitkommen?

    Das entscheidet die Schule, im Zweifel fragst du nach. Beim KEL-Gespräch in Österreich sitzt es mit am Tisch. Ist es dabei, geht ihr die Fragen vorher gemeinsam durch. Heikle Punkte besprichst du besser in einem eigenen Termin.

  • Was ist ein KEL-Gespräch in der Volksschule?

    Ein KEL-Gespräch ist in Österreich ein Gespräch zwischen Kind, Erziehungsberechtigten und Lehrperson über die Lern- und Entwicklungssituation des Kindes. Das Kind stellt vor, was es erreicht hat, danach vereinbaren alle die nächsten Lernschritte. Der Leitfaden des Bildungsministeriums von 2016 sieht ein Gespräch pro Semester vor, kurz vor Semesterschluss.

  • Wann ist der Elternsprechtag in der Grundschule?

    Den Termin legt jede Schule selbst fest, oft vor dem Halbjahreszeugnis. Das gibt es 2027 in den meisten Bundesländern Ende Januar, in Nordrhein-Westfalen und Bayern im Februar. In Österreich sieht das Schulunterrichtsgesetz an Pflichtschulen zwei Sprechtage pro Schuljahr vor.

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